Trailer zum Film Mondvogel

short film
Artwork: Brigitte Klotzsch
Realization: Manfred Klotzsch
Music: Emil Klotzsch

Content:
Mogo, who lives in a sort of imprisonment, finds the chrysalis of the moth Mondvogel in his cell and nothing is ever the same again.

Informations: filmed model theatre, Length 23 mins, Aspect Ratio 16:9 There are three versions of the film, they have different music, the pictures are the same.

How it all began.
In the Spring of 2010, Brigitte and I saw in the show window of an Italian restaurant, a model theatre with the announcement of an operatic performance. We were both enthused immediately, and remembered times when we ourselves had performed with homemade puppets.
I had the idea to begin a joint project combining our creative skills. Brigitte sketches people in different situations and writes short stories. I take photos and make films.
In our unused attic we built a small film studio with self build coulisse and with illumination by LED torches.
Brigitte drew the characters, stuck their feet into a piece of clay and attached a length of wire. The characters came to life!
Brigitte’s story about the moth Mondvogel is one of my favourites and so it gave me great pleasure to write the screenplay.
In the 70s, as an admirer of the German expressionist silent movie I had learnt that the secret to the success of this genre was the use of good pictures and good music, unencumbered by dialogue and captions. Indeed, in “The Last Laugh” Murnau only used one caption.
As we entered unchartered territories with this type of filmmaking, we encountered many unexpected problems. However, solving these problems brought us great pleasure.
During the making of this film it was our wish that our son Emil-himself a composer and sound designer-should provide the music for us. He was delighted and recorded the wing beat of the Mondvogel, the rustling of paper, the chirr of the cricket and created a piece of music specially for the film.
Kurzfilm
Artwork: Brigitte Klotzsch
Realization: Manfred Klotzsch
Music: Emil Klotzsch

Inhalt:
Mogo, der in irgendeiner Form von Gefangenschaft lebt, entdeckt in seiner Zelle die Puppe des Nachtfalters Mondvogel und nichts ist mehr wie es vorher war.

Filminfo: Mondvogel, Gefilmtes Papiertheater (2012),
Spielzeit 23 min, Aspect Ratio 16:9, der Film liegt in drei Versionen vor, die sich in der Musik unterscheiden

Wie es dazu kam…
Im Frühjahr 2010 entdeckten Brigitte und ich im Schaufenster eines italienischen Restaurants eine Papiertheaterbühne mit der Ankündigung einer Opernaufführung. Wir waren direkt begeistert und erinnerten uns an die Zeit, als wir aktiv mit selbst entworfenen und gebauten Puppen Theater
gespielt hatten. Mir kam die Idee, unsere augenblicklichen künstlerischen Aktivitäten in einem gemeinsamen Projekt zu vereinen. Ich mache seit längerem Filme und photographiere und Brigitte schreibt Geschichten und skizziert mit Stift und Farbe voller Begeisterung Menschen und Situationen. Auf dem nicht mehr genutzten Dachboden errichteten wir ein kleines Filmstudio mit selbstgebauten Kulissen und einer Beleuchtung aus LED Taschenlampen. Brigitte zeichnete die Figuren, versah sie mit einem Tonfuss und einem dünnen Eisendraht,
damit sie zum Leben erweckt werden konnten.
Brigittes Geschichte über den Mondvogel, ein Nachtfalter, hatte mich besonders berührt und so war es mir ein Vergnügen, daraus ein Drehbuch zu entwickeln. Ich entschloss mich, völlig auf Dialoge oder Zwischentitel zu verzichten. Als ein Bewunderer des deutschen expressionistischen Stummfilmes, den ich in den
70gern in der Kölner Cinemathek in seiner ganzen Bandbreite kennenlernen durfte, fiel mir diese Entscheidung leicht. Ruhte doch die künstlerische Aussage eines Stummfilmes auf zwei Säulen: den Bildern und der Musik. Ich möchte nur erinnern an “Der letzte Mann” von Murnau, der mit nur einem Zwischentitel auskommt.
So manche Schwierigkeiten ergaben sich beim Tun, denn wir betraten ja Neuland. Wenn sie gelöst werden konnten, war die Freude um so größer. Während des ganzen Schaffens war es unser grösster Wunsch, dass unser Sohn Emil, Komponist und Sound Designer, die Musik
zu unserem Film komponieren solle. Er willigte ein und nahm den Flügelschlag des Mondvogels, das Rascheln von Papier, das Zirpen der Grillen auf und schuf daraus ein Musikstück passend zum Film.